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In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war Kuba das Zentrum lateinamerikanischer Musik und wichtigster musikalischer Impulsgeber für alle an die Karibik angrenzende Länder, insbesondere für Mexiko und die USA. Anfang des Jahrhunderts gelangte der Danzón von Kuba nach Mexiko und etablierte sich dort ab den 20er-Jahren zunehmend in Mexiko-Stadt und Veracruz.

Der große Übervater kubanischer Salsa-Musik ist Juan Formell mit seiner Gruppe "Los Van Van" (1969). Er vermischte Rock- und Reggae-Klänge mit der traditionellen kubanischen Charanga-Musik, mischte vermehrt Jazz-Elemente in seine Arrangements und nannte die Musik fortan Timba. Der neue Stil schlug international wie eine Bombe ein und zeigte: Salsa ist nicht nur sanft und romantisch, sondern auch lebendig und schnell.
 

 
Salsa (Tanz)  
Salsa ist ein moderner Gesellschaftstanz lateinamerikanischen Ursprungs, der meist als Paartanz getanzt wird, aber auch als Formationstanz, Rueda de Casino genannt, auftritt.

Die europäischen Ursprünge sind im englischen Kontratanz des 17. Jahrhunderts zu finden. Die französischen und spanischen Kolonialherren führten ihre Tänze in die Karibik ein. Dort kam es dann zu Vermischungen mit afrikanischen Trommel- und Tanztraditionen.

Es entstand der "Danzón" mit seinen ruhigen und ausdrucksvollen Bewegungen sowie der kubanischen "Son" mit seinem städtisch-eleganten „Urbano“, wo der Mann oft nur stehen bleibt und die Frau um sich herumführt, und dem ländlichen „Montuno“ mit viel Arm- und Oberkörperbewegung.

Der Tanz hatte immer auch eine wichtige Funktion zum Finden eines geeigneten Partners und zur Eroberung einer Frau. Der kubanische Guaguancó oder die kolumbianische Cumbia sind Werbetänze. Der Tanz bekommt so eine erotische Note: die Paare präsentieren sich im Tanz, oft mit viel Selbstdarstellung des Mannes.

 
 
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